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Die Fabrik der Zukunft

Der Entwicklung der “Fabrik der Zukunft” widmet sich auch das im letzten Jahr gestartete Projekt “COPIRIDE”, das in den nächsten 3,5 Jahren mit elf Millionen Euro von der EU gefördert wird.

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In dem genannten Projekt versucht ein Konsortium aus 16 Unternehmen und Instituten neue Technologien und neue Fabrikationskonzepte für die ideale Fabrik zu erstellen. Die Ressourcenverknappung, bessere und saubere Energieversorgung und die globale zunehmende Umweltverschmutzung stellen eine große Herausforderung für die heutige Forschung und Entwicklung dar. Werden zukünftig Energie und Rohstoffe effizienterund die nachwachsenden Rohstoffe stärker industrieller genutzt stellt dies einen wichtigen Wettbewerbsvorteil sowie die Grundlage für zukünftiges Wirtschaften dar. Die Nachhaltigkeitsorientierung trägt nicht nur zu einer Reduzierung der Umweltverschmutzung bei, sondern eröffnet vollkommen neue Chancen im Bereich der Wirtschaft. Diese Anforderungen werden zukünftig an die “Fabrik der Zukunft” gestellt – die Anforderungen und Bedürfnisse der Konsumenten mit deutlich geringeren Ressourcen als bisher zu erfüllen.

Durch das Großprojekt “COPIRIDE”, welches vom Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH koordiniert wird, soll nicht nur die Effizienz und Nachhaltigkeit verbessern, sondern vor allem auch den Ausbau der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Chemischen Industrie in Europa erreicht werden. Die Friedrich-Schiller-Universität Jena wird bei COPIRIDE die interne Evaluierung übernehmen und die verschiedenen Konzepte zur Prozessintensivierung kritisch in Hinblick auf ihre ökologischen und ökonomischen Auswirkungen bewerten. “Wir werden die Arbeiten von der Grundlagenforschung bis zur Errichtung von Pilotanlagen durch umfassende Analysen begleiten und somit gezielt Entscheidungsunterstützung bei der Entwicklung umweltfreundlicher, effizienter Verfahren geben”, erläutert Dr. Dana Kralisch vom Institut für Technische Chemie und Umweltchemie. Im Großprojekt soll eine multifunktionale und universell einsetzbare Anlagenplattform entwickelt werden, so dass hierdurch eine Minimierung der Rüstzeiten, eine Maximierung der Produktivität, eine Verbesserung der Nachhaltigkeit und Energieeffizienz erwartet wird.

Hier eine Liste der beteiligten Projektpartner:

Industrieunternehmen:

- Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH (Deutschland)
- Evonik Degussa GmbH (Deutschland)
- Microinnova Engineering GmbH (Österreich)
- Chemtex Italia srl (Italien)
- Wetzel GmbH (Deutschland)
- Laserzentrum Schorcht GmbH (Deutschland)
- Mythen S.p.A. (Italien)
- ITI Energy Limited (Großbritannien)

Institute:

- Dipartimento di Chimica dell’Università degli studi di Napoli FEDERICO II (Italien)
- Friedrich-Schiller-Universität Jena (Deutschland)
- Newcastle University (Großbritannien)
- Écoles Polytechniques Fédérale de Lausanne (Schweiz)
- Politecnico di Torino (Italien)
- Technische Universiteit Eindhoven (Niederlande)
- Åbo Akademi University (Finnland)
- Universität Stuttgart (Deutschland)

Bildquelle: (c) Copyright click


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