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Geschäftsidee Online-Lernportal sucht Investor

Bei Meedia und Kress.de war zu lesen, dass das die E-Learning-Plattform Scoyo einen neuen Investor sucht.

scoyo_logo

Der Grund warum sich Bertelsmann aus der Geschäftsidee zurückziehen möchte ist, dass die bisherige Geschäftsentwicklung nicht die ursprünglichen Erwartungen erreichte. Letzten Freitag teilte die Geschäftsführung diese Information an die zirka 60 Mitarbeiter mit. Branchenexperten schätzen, dass bis zu 20 Millionen Euro in das Unternehmen geflossen sein könnten und im Sommer hatte man noch eine teure TV-Kampagne gestartet. Vor kurzem hatte Scoyo noch versucht, mit stark vergünstigten Abonnements Kunden zu gewinnen.  Zudem ist die Online-Lernplattform im Rahmen der Internationalen Frankfurter Buchmesse von der Zeitschrift „Eltern Family“ mit der GIGA-Maus 2009 in der Kategorie Grundschule als „Das beste Online-Angebot zum Lernen“ ausgezeichnet worden. Doch anscheinend war der Kostenblock einfach nicht im entsprechenden Verhältnis.

Scoyo ist weniger eine reine E-Learning-Plattform, sondern vielmehr Edutainment. Mit Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch,  Kunst, Mathematik und Physik werden sieben Fächer angeboten, die sich am Unterrichtsstoff für Schulklassen 1 bis 7 orientieren.

Scoyo_Portal

Durch über 4.000 Lerngeschichten (Dauer jeweils etwa bis zu 15 Minuten), Übungen und Tests mit Comic-Charakteren werden diese vermittelt. Die Scoyo Geschäftsführung informierte die Mitarbeiter dass der Konzern die Lernplattform weiterhin mit Kapital austattet bis ein Investor gefunden wurde.  Meines Erachtens war die Kostenbasis von Anfang an nicht richtig durchdacht. Das Konzept und Umsetzung ist prima – aber lässt sich bestimmt mit weniger realisieren.

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  1. Anna on Sonntag 1, 2009

    Sorry aber was denken die Jungs denn? Dass ein Startup innerhalb von einem Jahr profitabel sein kann?. :-( Scoyo hat eine perfekte Umsetzung und Service.. gut Ding dauert halt ein bisschen länger. meines Erachtens der falsche Schachzug..

  2. Michael Urban on Sonntag 1, 2009

    Bei Bertelsmann hat man jahrelang Geld verballert. Wir erinnern uns: Middelhoff hat viele Jahre das Geld von Bertelsmann ausgegeben, bevor die die Notbremse gezogen haben, danach war dann KarstadtQuelle dran. Jetzt scheint das Geld auch bei Bertelsmann weniger zu werden und nun müssen Beteiligungen halt eben weg, damit wieder Cash in die Kasse kommt. Da müssen leider auch gute Beteiligungen dran glauben. Schade!