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Münchens fürstliche Schnapsidee

Der beste Wein kommt aus Frankreich, das beste Bier aus Deutschland und bei Gin denkt man an England. Englische Soldaten, die die Holländer im Holländisch-Spanischen Krieg unterstützten, brachten das Rezept für den Gin auf die Britische Insel wo sich dann der Wacholderschnaps schnell verbreitete. Um zirka 1700 köcheln in mehreren tausend Destillerien die Gin-Kessel. Durch den Gin-Act im Jahr 1791 – ein Gesetz über die Herstellungsverfahren – sollte die Qualität und die Herstellung verbessert werden. Ab diesem Zeitpunkt war es das Getränk der “Upper Class”.

Mit der Vorstellung dass guter Gin nur von der Insel kommt wollten sich Maximilian Schauerte und Daniel Schönecker nicht abgeben. Schon während der Studienzeit experimentierten sie mit Wachholder-Brand und Weinbrand. Von da an haben sich die beiden mitten im Studentenviertel von München in der Barerstraße auf das Brennen von Wachholderschnaps konzentriert. Es dauerte fast ein dreiviertel Jahr bis die geeignete Rezpetur und das Brennverfahren perfektioniert war. In kürzester Zeit ist ihr “The Duke Munich Dry Gin” zum absoluten Geheimtipp Münchens geworden. Derzeit produzieren die Münchner zwischen 500 und 1000 Flaschen im Monat und wickeln das komplette Geschäft vom Einkauf bis zum Vertrieb alles in Eigenregie ab. Die Zutaten (u.a. 13 Kräuter) stammen aus rein biologischem Anbau.

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Bildquelle: (c) Copyright “The Duke Munich Dry Gin”

Die Vermarktung des edlen Getränks läuft über die Szenegastronomie, Online und im ausgewählten Handel. Die Flasche vom “The Duke Munich Dry Gin” kostet 29,50 Euro. Ein tolles Video über die zwei Gründer gibts bei N-tv.


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