Die Abkürzung RFID steht für Radio Frequency Identification und bedeutet im Deutschen “Identifizierung mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen”. RFID bietet die Möglichkeit Daten, ohne sie zu berühren oder Sichtkontakt zu haben, zu lesen und zu speichern. Ein RFID-System besteht hauptsächlich aus einem Transponder und einem Lesegerät, wobei der Transponder auf einem Chip wichtige Daten enthält, die er auf Anregung von außen, nämlich durch das Lesegerät, aussendet. Zusammen mit zum Beispiel Barcode und Kamerasystemen gehören RFID-Lösungen zu den Autoidentifikationstechnologien. In vielen Branchen wie in der Lebensmittelindustrie, Bekleidungsindustrie, Fahrzeugindustrie und viele andere ist der Einsatz längst üblich. Produkte können von der Herstellung über den Vertrieb bis zum Kunden hin verfolgt werden. In der Elektronikindustrie war die RFID Technologie bis dato noch nicht im Einsatz.

Der Lehrstuhl für Fabrikorganisation der Universität Dortmund, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart und das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund haben ein Konzept entwickelt dass auch Hersteller von Elektronikbauteilen in der Lage sind ihre Produkte durchgehend zu kennzeichnen und zu identifizieren. Die Vorteile des neuen Konzept sind vielfältig: Transparente Produktdaten auf den RFID-Chip können somit Informationen über Inkomatibilitäten zwischen verschiedenen Bauteilen enthalten. Somit können nachträgliche Rückrufaktionen stark reduziert werden.
Bildquelle: (c) Handlesegeräte für den universellen Einsatz bei Transpondern und Barcode (Foto: Satmap)
Ein Beispiel für den Einsatz von RFID:





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