Hier hatten wir vor wenigen Tagen darüber berichtet, dass Vodafone an einem digitialem Personalausweis auf dem Mobilfunkchip bastelt. Vor wenigen Minuten erreichte uns eine Nachricht, dass das Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) auf der CeBIT, die vom 02. bis 06. März in Hannover stattfindet, ein Konzept zur Nutzung des neuen Personalausweises mit Mobilfunkgeräten vorstellt. Somit können Bürger(innen) in Zukunft mobil Internetgeschäfte und Behördengänge durchführen. Möchte der Nutzer zum Beispiel per Handy eine Überweisung tätigen, muss er nur im Internet-Programm die Seite seiner Bank besuchen, die über ein offizielles Zertifikat verfügt. Hält er seinen Personalausweis in unmittelbare Nähe des NFC-Lesers, baut das Mobilfunkgerät Kontakt zum Ausweis auf. Um sich mit der neuen eID-Funktion des Ausweises per Internet auszuweisen, muss der Nutzer noch seine sechsstellige PIN eingeben. Zudem ist das ganze auch noch abhörsicher, da die erwähnte NFC-Technologie (zwischen Handy und Auswweis) nur auf wenige Zentimeter begrenzt ist. Laut SIT funktioniert das neue Konzept bereits mit den bisherigen Mobilfunknetzen und von seitens der Telefongesellschaften sind somit keine Invesitionen notwendig, so Mario Hoffmann vom Fraunhofer SIT.
Bildquelle: (c) Fraunhofer SIT – Fraunhofer SIT zeigt NFC-Demonstrator für das sichere mobile Identitätsmanagement


Keine Kommentare bis jetzt!! Hinterlasse einen Kommentar?