Twitter hat viele Vorteile, doch einen Nachteil: Neueinsteiger finden sich in der Flut der Informationen und stetig steigenden Zahl an Twitterern nur schwer zurecht. Tweetranking soll dieses Problem lösen. Initiiert wurde Tweetranking von Netzökonom Holger Schmidt. Twitterer können dort andere Twitterer empfehlen und dabei Kategorien zuordnen. Aus mehr als 10.000 Empfehlungen ist innerhalb von drei Wochen ein Twitter-Verzeichnis entstanden, das die interessantesten Menschen auf Twitter zeigt und nach Themengebieten sortiert. Für die beliebtesten Twitterer gibt es gleich mehrere Kategorien wie Web 2.0, SEO, Internet, Blogger, Journalismus uvm. Die Empfehlungen sind über “Hashtags” gegliedert, so dass man gleich sieht, wer die “interessantesten” Menschen der einzelnen Kategorien sind. Um eine Empfehlung abgeben zu können, muss man selbst bei Twitter registriert sein. Hiermit soll verhindert werden, dass Leute etwas empfehlen, was sie gar nicht beurteilen können.
In den USA gibt es mit Wefollow bereits seit März ein ähnliches Vorbild welches jedoch nach der Zahl der Follower sortiert – somit nicht zu 100% vergleichbar. Die Anwendung wurde innerhalb von 6 Wochen realisiert und macht einen sehr gelungenen Eindruck und die oft so unübersichtliche Twitter-Szene wird endlich auf eine einfache Weise geordnet und für Einsteiger überschaubar gemacht.
Über Holger Schmidt:
Seit 1997 Wirtschaftsredakteur der F.A.Z., dort zuständig für die Berichterstattung über das Thema Internet. Seit 2002 ist Holger auch Internet-Koordinator des Hauses, zuständig für die Koordination zwischen Print und Online. Studierter Volkswirt


Keine Kommentare bis jetzt!! Hinterlasse einen Kommentar?